Wenn zusammen kommt, was zusammen gehört ...

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... so oder so ähnlich könnte das Ende der Geschichte von Nadine und Susanne sein. Aber eigtnlich ist dies erst der Anfang von etwas, was hoffentlich ganz große LIEBE wird.

Wenn Hamburger Lieblingsstoffhandel auf Hamburger Stoffdesign trifft, dann kann das einfach nur toll werden ♥♥♥




Die Rede ist, wie viele wahrscheinlich schon ahnen, von Alles für Selbermacher und Hamburger Liebe.

Die Serie "Cutie" der "First Grade"-Kollektion hat es mir direkt angetan und auch das Outfit dazu, war in meinem Kopf schon fertig genäht, bevor ich die Stoffe in den Händen hielt.



Eine sommerliche Kombination aus einer Tunika und einer Leggings mit dem besonderen Etwas sollte es werden. Und da mir das Minimädchen gerade ja nicht wirklich viel Zeit zum Nähen lässt, musste eine kleine Nachtschicht eingelegt werden, um das Oufit auch umgehend in der Realität Gestalt annehmen zu lassen.

Direkt am nächsten Morgen habe ich dann schnell die Fotosausrüstung aufgebaut, um unsere Kleinste abzulichten. Denn die Zeit von 8:00-9:00 Uhr ist bei uns komischerweise immer die Gutelaune-Phase und das musste ich schnell ausnutzen.

 



 




Wie ihr seht, kann unser Minimädchen auch anders und ein richtiger Sonnenschein sein ♥
Ich möchte mich hier jetzt auch für die vielen liebe Kommentare und Nachrichten hier im Blog und bei Facebook bedanken, die ich nach meinem letzten Blogbeitrag erhalten habe. JA auch mir tut es gut, zu hören, dass man nicht alleine ist :-)



Hoffentlich kommen die warmen Temperaturen bald zurück, dass wir unser Outfit auch ausführen können.

                         Stoff: "First Grade" Schleifchen - Design: Hamburger Liebe
"Vichy-Jersey" - Design: Nikiko

Schnitt: Babykleid von Klimperklein
          Leggings - eigener Schnitt



Habt eine tolle Woche!




Es sind schon (erst) 3 Monate

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Wie oft habe ich in den letzten Wochen vor meinem viel zu vollem Kleiderschrank gestanden und doch nichts passendes gefunden. Mindestens zehn Mal habe ich meine Lieblingshose anprobiert, um festzustellen, dass der Knopf nicht mal ansatzweise zu schließen geht. Und auch die 10 anderen Jeans  gehen nicht, ohne tiefe Druckstellen auf dem viel zu weichen und immer noch deutlich zu rundem After-Baby-Bauch zu hinterlassen, zu. Weinend stand ich vor einem riesigen textilen Berg, der gut und gerne die Schränke zweier Frauen füllen könnte und fand doch nichts zum anziehen.

„Es sind doch erst drei Monate vergangen“ versuchte mein Mann mich erst letzte Woche aufzuheitern.



JA es sind schon drei Monate vergangen! Ein viertel Jahr – ganze 12 Wochen




3 Monate, in denen dieses kleine Wesen unser Leben aber mal sowas von ordentlich auf den Kopf gestellt hat, das es mich ehrlicherweise mit voller Wucht und ungebremst getroffen hat. Es ist ja nicht so, dass mich nicht der Ein oder Andere vorgewarnt hätte, dass das Leben mit 2 kleinen Kindern doch nochmal eine andere Hausnummer ist. Ja, ich hab Euch damals ehrlicherweise nicht so wirklich geglaubt.

3 Monate, in denen ich schon um 9:30 Uhr anfange Mittag zu kochen, weil ich nicht vorhersehen kann, wann die kleine Milchvampirella wieder Hunger hat und wie lange ich dann an die Couch gefesselt bin. Schon seltsam, wenn einem auf einmal Spaghetti mit Fertig-Pesto wie eine Sternekoch-gekrönte Meisterleistung vorkommt.

3 Monate, in denen ich ständig versuche, der Großen Tochter in den wenigen Minuten, in denen mich das Minimädchen mal durchschnaufen lässt, wieder die Aufmerksamkeit zuteilwerden zu lassen, die sie 3 Jahre lang von uns gewohnt war und natürlich auch heute noch braucht. Manchmal wünsche ich mir wirklich einen Mamaklon, damit ich nicht ständig das Gefühl habe mich zerteilen zu müssen.

3 Monate, in denen ich Welten davon entfernt bin, mich wieder so attraktiv zu fühlen wie vorher. Schminke zum Beispiel sieht mein Gesicht momentan höchst selten und auch dann lassen sich die Ringe unter den Augen kaum wegschummeln. Duschen ist ahtuell eher eine sportliche Sprintleistung, als ein entspannendes Wellnessritual.

3 Monate, in den meine eh immer schon viel zu lange To-DO-Liste ungeahnte Ausmaße annimmt und ich weiß, dass ich sie NIE im Leben zeitnah abarbeiten werde. Ich fühle mich schon wie Superwomen, wenn ich - das Minimädchen in der Trage- es fertig bringe, die Wohnung einmal komplett durchzusaugen. Es kratzt an meinen Nerven  immer wieder Dinge aufschieben zu müssen, die eigentlich schon längst hätten erledigt sein sollen. Mittlerweile habe ich sogar aufgegeben To-Do-Listen zu schreiben, da ich durch ihre schier unendliche Länge nur noch mehr dran erinnert werde, wie wenig ich momentan schaffe.

3 Monate, in denen mich ein oft weinendes und wütendes Bündel Leben, meine momentan einzige sich in Dauerschleife wiederholende Checkliste abhaken lässt – HUNGER, KUSCHELN, WINDEL-CHECK, KUSCHELN, MÜDE und wieder von vorn.

3 Monate, in denen sich scheinbar meine Hirnzellen den Schlaf holen, den mein Körper nicht bekommt. Oder wie ist es so plötzlich zu erklären, dass ich unter einer scheinbar und hoffentlich temporären Demenz leide und ich mir nichts, aber auch garnichts mehr merken kann. Eine ungeahnte Verschwinderietis von Schnullern und Schlüsseln, die urplötzlich an wirklich seltsamen Orten wieder auftauchen und ich mich beim besten Willen nicht entsinnen kann, sie jemals dort abgelegt zu haben. Ich sag nur Sockenschublade …!!!!!!!
Neulich im Supermarkt, stand ich total verloren am Eingang und fühlte mich für einen kurzen Moment wie in einer Blase. Warum war ich nochmal hier? Ja ich wollte noch ein paar Dinge fürs Mittagessen besorgen- ich weiß noch es waren 3 Dinge, aber UM HIMMELS WILLEN was war das nochmal??? Da hilft es momentan auch kaum einen Einkaufszettel zu schreiben, denn der bleibt garantiert zu Hause liegen, weil ich ihn VERGESSEN habe.
Langsam finde ich die Sache mit der Stilldemenz echt nicht mehr lustig!!! Fragt mal meinen Ehemann!

3 MONATE – ich bin müde, ausgelaugt, erschöpft, manchmal auch traurig, frustriert, überfordert und genervt!




ABER wisst ihr was ich trotz all dem noch bin - ich bin seit 3 Monaten auch unendlich GLÜCKLICH und so voller LIEBE.
Glaubt man bei all dem Chaos kaum – IST ABER SO.
Ich bin keine perfekte Supermum und unsere Tage sind oft genug noch weit entfernt davon, die einer Bilderbuchfamilie zu sein, aber seit drei Monaten ist da eine Wärme in meinem Herzen, die mich am Ende des Tages doch seelig schlafen lässt – zumindest immer mal wieder 2-3 Stunden am Stück ;-)
Ich  habe zwei gesunde Töchter und einen liebevollen, geduldigen Ehemann. Das ist alles was am Ende des Tages zählt.

Und genau dieser Lieblingsmann ist es auch, der aus dem SCHON ein ERST macht. Und mir das immer wieder vor Augen hält. Danke mein Schatz




Erst 3 Monate ist es her, dass ich noch ein Baby bekommen habe!!!  Erst 3 Monate sind wir komplett und hatten Zeit uns zu finden und uns an ein gemeinsames Leben zu gewöhnen.
So viel Zeit liegt noch vor uns, in der jeden Tag mehr Ordnung ins Chaos rückt, in der ich lerne nur die wirklich wichtigen Dinge auf eine To-DO-Liste zu setzen und dass sich die Uhren eben jetzt wesentlich gemütlicher drehen, ich mir langsam bewusst werde, das mich zu teilen niemand verlangt und ich mich voll und ganz auf das zweite Mal Mamasein einlassen kann - mit all seinen Turbolenzen, Höhen, Tiefen und Momenten voller Glückseeligkeit. 

Und auch dank diesem Lieblingsmann wird mindestens die nächsten drei Monate nicht mehr vorm Kleiderschrank geweint, denn 2 neue Hosen eine Nummer größer, tun nicht nur der Seele gut, sondern auch dem sonst so eingequetschten, immer noch schwabbeligem After-Baby-Bauch ;-)


 Schnitt: "Wickelbody" von Klimperklein
Stoff: "La Ville" von Alles für Selbermacher










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